Abstracts

Marijan Bobinac (Zagreb)

Miroslav Krleža und das Jahr 1918

Im Herbst 1916 wird der 23-jährige Miroslav Krleža wegen eines Lungenleidens vom Kriegsdienst befreit. Sein kurzzeitiger Frontaufenthalt in Galizien einige Monate davor wird ihn u.a. auch zum Verfassen seiner Antikriegsnovellen (Der kroatische Gott Mars, 1922) anregen. Die Jahre 1917 und 1918 verbringt er im Zivildienst in Zagreb und gleichzeitig entfaltet er eine rege schriftstellerische, z. T. auch politische Tätigkeit. Von seinen gattungsmäßig sehr unterschiedlichen Texten, die in diesem Zeitraum entstanden sind, wird in meinem Beitrag das Augenmerk v.a. auf Krležas autobiographische Prosa und politische Essayistik gerichtet werden, jenen Teil seines Schaffens, der nicht nur vom intellektuellen und künstlerischen Werdegang eines außerordentlich begabten Autors zeugt, sondern zugleich auch einen höchst originellen Blick auf die letzte Phase des ‚Großen Kriegs’, den Zerfall des Habsburger Reichs wie auch auf die Entstehung des ersten südslawischen Nationalstaates ermöglicht.

 

Solvija Borovnik (Marburg/Maribor)

Der erste Weltkrieg in dem Roman Doberdob von Prežihov Voranc

Der Beitrag behandelt das Motiv des ersten Weltkriegs in der slowenischen Literatur. Er berücksichtigt die Forschungsergebnisse slowenischer Historiker und Literaturwissenschaftler, die sich bisher mit diesem Thema befasst haben. Weiterhin zeigt er, wie der slowenische Autor Lovro Kuhar ( Prežihov Voranc ), während des Ersten Weltkriegs als osterreichisch-ungarischer Soldat an der Isonzo-Front, die Motive dieses Krieges aufgrund eigener Erfahrungen sowie Erzählungen anderer Kriegsteilnehmer in seinem Roman Doberdob (1940) literarisch verarbeitet hat. Darin hat er zahlreiche personliche Erlebnisse der Soldaten aneinandergereiht, die in Osterreich-Ungarn verschiedenen Nationen angehorten, darunter auch Slowenen. In einem einzigartigen Kapitel wird auch die blutig niedergeschlagene historische Revolte der slowenischen Soldaten im Lager Judenburg beschrieben.

 

Andrei Corbea-Hoisie (Jassy/Iaşi)

Itzik Strul, der Deserteur

Stellvertretend für die von dem 1. Weltkrieg inspirierte Literatur rumänischer Sprache, die in ihrem Wesen versuchte, jene von der breiten Schichten der Gesellschaft gehegte Hoffnung einer sozialen und moralischen Erneuerung als Lehre aus dem militärischen und politischen Desasters des alten rumänischen Staates und seiner traditionellen Eliten darzustellen, nehmen wir uns vor, eine Novelle von Liviu Rebreanu, „Itzik Strul der Deserteur“ zu diskutieren, in deren thematischen Mittelpunkt der Antisemitismus – illustriert durch das existentielle Drama eines jüdischen Soldaten der rumänischen Armee – als Folge der ideologischen Verblendung des rumänischnational gesinnten Bürgertums steht.

 

Jozo Džambo (München)

Die bosnische Provinz und der Große Krieg. Hasan Kikićs Roman Provincija u pozadini

Der 1935 erschienene Roman Provincija u pozadini des bosnischen Autors Hasan Kikić (1905-1942) gehört zum Korpus der sozialkritischen Literatur wie sie in den 1930er Jahren insbesondere der kroatische Schriftsteller Miroslav Krleža vertreten und gepflegt hat. Kikić stand Krleža und seinem Kreis sehr nahe. Die linke Orientierung dieses Kreises äußerte sich vor allem in der Gründung mehrerer, meist kurzlebiger Zeitschriften. Eine von diesen war auch die 1937 in Zagreb gegründete Zeitschrift Putokaz (Wegweiser), die als Sprachrohr des Vereins der kroatischen Muslime galt und dessen Vorsitzender Kikić war. Sie widmete sich in erster Linie den gesellschaftlichen Verhältnissen in Bosnien.

In der Publizistik dieser Zeit war insgesamt die Erfahrung des Ersten Weltkrieges und seiner Folgen ein großes Thema und gleichzeitig Beweggrund für politisches Engagement und ideologische Orientierung. Aufgrund seines Alters musste Kikić im Unterschied zu Krleža nicht an die Front, hat aber als Jugendlicher in der bosnischen Provinz erlebt, welche Auswirkungen der Krieg „im Hinterland“ („u pozadini“) hat und wie er die ganze Gesellschaft in seinen Bann zieht. Fast das gesamte literarische Werk Kikićs ist eben dieser Provinz und ihren „kleinen Leuten“ gewidmet. Provincija u pozadini hat starke autobiographische Züge und zählt im südslawischen Kontext zu den bedeutenderen Werken der Antikriegsliteratur.

Die Kritiker hoben Kikićs im bosnischen Lokalkolorit verwurzelte Sprachgewalt und seine überzeugende ethische und soziale Positionierung hervor, sahen aber auch Schwächen des Werkes, das als Roman keine kompositorische Stringenz aufweist. Auch die allzu große Nähe zu Krleža und sogar seine „Nachahmung“ wurden gelegentlich beanstandet.

 

Steffen Höhne (Weimar)

Triest und die Erfindung des Habsburgermythos

Unter den Metropolen der Habsburgermonarchie nimmt die Hafenstadt Triest insofern eine Sonderrolle ein, als hier eine besonders markante Ambivalenz zwischen ökonomisch bedingten, ‚rational‘ begründbaren habsburgischen Interessen und emotional fundierten, ‚irrationalen‘ Orientierungen auf Italien sowohl den Erfahrungsraum, als auch den Erwartungshorizont prägten. Der Manichäismus zwischen ökonomischem Austriacentrismo und kultureller Italianità erscheint dabei wesentlich ausgeprägter als in vergleichbaren Städten des Donauraumes. Der politische Umbruch von 1918 und die Erfahrungen mit der realen Italianità, so die These, eröffnete eine Perspektive, die nicht nur das Dogma des nationalen ‚Tertium non datur‘ unterlief, sondern die auch zu einer grundsätzlichen, auch literarischen Neubestimmung des Triester Erfahrungsraumes führen sollte.

 

Milan Horňáček (Olmütz/Olomouc)

„Im Schatten des 3. November“. Das Ende des Ersten Weltkriegs und der Untergang der Habsburger Monarchie in Kriegsromanen der deutschböhmischen und deutschmährischen Literatur

Im Unterschied zum Gros der in der Weimarer Republik entstandenen Kriegsliteratur, in der das Ende der Kämpfe an der Westfront gar nicht oder nur am Rande thematisiert wird, fokussieren die Kriegsromane der deutschmährischen und deutschmährischen Literatur besonders stark gerade die letzten Kriegsmonate und die Zeit nach der Kapitulation Österreich-Ungarns. Der Grund für diesen spezifischen Schwerpunkt liegt auf der Hand: Die Niederlage der österreichisch-ungarischen Armee und der Untergang der Doppelmonarchie lösten bei den meisten deutschböhmischen und deutschmährischen Soldaten eine tiefe Sinnkrise aus, wobei die Bemühungen, den vier Kriegsjahren und den unzähligen Toten einen Sinn abzugewinnen, noch dadurch erschwert wurden, dass sie plötzlich zu Bürgern eines neu entstandenen Staates und Angehörigen einer nationalen Minderheit wurden. Der Vortrag setzt sich zum Ziel, die in dem oben skizierten Kontext entstandenen Bewältigungsdiskurse und Narrative zu rekonstruieren.

 

Marcell Mártonffy (Budapest)

Zwischen (Un)heilsprophetie und Wortlosigkeit. Antworten auf die Erfahrung des Ersten Weltkriegs in der ungarischen Literatur

Anders als der Holocaust, dessen Aufarbeitung zwar mit beträchtlicher, politikgeschichtlich bedingter Verspätung auch in der ungarischen Nachkriegsliteratur zum kanonbildenden Faktor wird, scheint der Erste Weltkrieg noch kein Gründungsereignis darzustellen, das in seiner Folgezeit die Entwicklung von Kunst und Literatur entscheidend hätte prägen können. So wie Ungarn gleich nach der Niederlage der Doppelmonarchie mit zwei Revolutionen (1918 und 1919) und mit dem Trauma des Friedensvertrages von Trianon (1920) konfrontiert wird, bleibt die Heraufbeschwörung des Krieges auch in seiner Literatur kein zentraler thematischer Schwerpunkt. Immerhin gibt es – trotz der relativen wirkungsgeschichtlichen Unabhängigkeit literarischer Vorgänge – wichtige literarische Zeugnisse des nach 1918 „sich immer fürchterlicher fortsetzenden Krieges”. In diesen Werken zeichnen sich die Reaktionen auf den Ersten Weltkrieg auch in ihrer typologischen Vielfalt ab. Zwischen den Polen einer „heilsgeschichlichen” Annäherung, welche die nachdrücklichste theologische Fragestellung des Jahrhunderts vorwegnehmend den Krieg im Plan Gottes zu verorten sucht, und jener erzählerischen Verdichtung von Fakten der Brutalität, die die Wortlosigkeit gegenüber dem Leiden fassbar macht, verbinden Texte unterschiedlicher Gattungen das Kriegserlebnis mit dem Problem der historischen Verantwortung. In meinem Vortrag versuche ich, anhand einiger herausragender Werke von ungarischen Autoren das so entstehende Spektrum der möglichen Antworten auf die Erfahrung der entfesselten Gewalt (skizzenhaft) zu überblicken.

 

Franziska Mayer (München)

Rückkehr ins Leben? Kriegsheimkehrer in österreichischen Texten der Zwischenkriegszeit

An der Figur des aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrenden bzw. heimgekehrten Soldaten verhandelt die österreichische Literatur der Zwischenkriegszeit das Trauma des zerfallenen Habsburgerreiches. Schon in den Weltkriegsdarstellungen der Texte wird der Zerfall der Armee thematisiert, der von nationalen Bestrebungen der verschiedenen Völker sowie dem Versagen der Offiziere ausgelöst wird. Das Ende des Reichs geht in den dargestellten Welten einher mit einem generellen Verfall von Werten, von Sinn und Transzendenz, der allenfalls im (teils fantastischen) Erzählakt kompensiert werden kann. Untersucht werden Texte von Alexander Lernet-Holenia (Die Standarte, 1934; Der Baron Bagge, 1936), Leo Perutz (Wohin rollst du Äpfelchen, 1928) und Joseph Roth (Flucht ohne Ende, 1927).

 

Václav Petrbok (Prag/Praha)

Finis austriae und der „Anschluss“: Franz Ferdinand d‘Este in der deutschböhmischen und tschechischen Literatur in den 1930er Jahren

In den 1930er Jahren entstanden drei Romane über die Figur des Thronfolgers Franz Ferdinand d‘Este von drei böhmischen Schriftstellern zweier Sprachen: Apis und Este von Bruno Brehm (deutsch 1931; tschechisch 1932), Atentát (tschechisch 1935, weitere überarbeitete Auflagen als Sarajevský atentát folgten; deutsch 1964) von Karel Nový und Der Thronfolger (deutsch 1937, tschechisch 1938) von Ludwig Winder.

In dem Vortrag wird auf die Parallelen und Differenzen in den verschiedenen Konstruktionen des Haupthelden, Kaisers Franz Josephs I. und seines höfischen Milieus, aufmerksam gemacht. All die Romane liefern einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über die erneute Aktualität des Erbes der österreichisch-ungarischen Monarchie in der Zeit der politischen Instabilität in Mitteleuropa der 1930er Jahre. In dem Vortrag wird ebenso auf die intensive Rezeption der drei Romane (einschließlich Übersetzungen) eingegangen.

 

Jurko Prochasko (Lemberg/Lviv)

Finis Galiciae: vom Weltschmerz zum Weltuntergang und darüber hinaus

Um die Jahrhundertwende fand die ukrainische Literatur in Galizien als Teil des mitteleuropäischen Kultursystems um die Wiener Metropole den Anschluss an die moderne Ästhetik vorwiegend über die Motivik und Versifikationstechnik der Decadance, exemplarisch vertreten durch die Lemberger Gruppierung „Moloda Musa“ (Junge Muse). Der Erste Weltkrieg und seine Folgen präsentieren sich auch literarisch höchst ambivalent: als Untergang der herkömmlichen und vertrauten Welt (etwa in Osyp Turians’kyjs Jenseits der Schmerzensgrenzen) und als notfalls kreative Destruktion, die eine neue national-behauptende Perspektive öffnet, getragen und vorgelebt vorwiegend durch mehrere Vertreter der ukrainischen Sitsch-Schützen-Legion, die 1918 in Lemberg die erste literarische Nachkriegsgruppierung Mytussa etablierten, deren Pathos sich tragisch-vitalistisch, stoisch-lebensbejahend präsentiert, ästhetisch an Symbolismus orientiert.
Im Jahre 1918 ist in Galizien völlig unbemerkt aber auch etwas anderes zu Ende gekommen: ein dynamisches, polyglottes und transnationales System der „galizischen Literatur“.

 

Petro Rychlo (Czernowitz/Tscherniwzi)

„Wo/ in der österreichlosen Zeit/ wächst mein Wort/ in die Wurzeln“. Das Jahr 1918 in der deutschsprachigen Dichtung der Bukowina

Der Vortrag befasst sich mit literarischen Reflexionen der deutschsprachigen Dichter der Bukowina auf das Jahr 1918, das für diesen Landstrich einen schicksalhaften historischen Schnitt bedeutete. Das „Goldene Zeitalter“ unter der österreichischen Krone, das fast anderthalb Jahrhunderte dauerte, war untergegangen. Für die multinationale Bevölkerung der Bukowina galt es als eine existenzielle Katastrophe. Nun hieß es, sich an das neue politische Regime mit ganz anderen sozialen, kulturellen und ethischen Realien anzupassen. Dieser Prozess wurde von Enttäuschungen, Kränkungen, bitterer Ironie und lange währender Nostalgie begleitet. Lyrische und publizistische Texte von Georg Drozdowski, Alfred Margul-Sperber, Alfred Kittner, Moses Rosenkranz, Rose Ausländer, Immanuel Weißglas, Paul Celan und Alfred Gong veranschaulichen diesen schmerzhaften Übergang mit bemerkenswerter dichterischer Ausdruckskraft.

 

Olivia Spiridon (Tübingen)

Das Jahr 1918 und seine Folgen in der deutschen Literatur aus Rumänien

Das Jahr 1918 wurde von den Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen, die sich nach und nach als Deutsche aus Rumänien oder gar als „Rumäniendeutsche“ bezeichneten, als markante Grenze empfunden. An dieser Demarkationslinie intensivierte sich die literarische Kommunikation. Die häufige Resemantisierung des Kriegsendes bis in die Gegenwart hinein zeichnet eine Karte der emotionalen Befindlichkeiten dieser deutschen Minderheiten, ihrer literarisch vermittelten Problemlösungen sowie auch des Wandels ihrer Identitäten und Gedächtnisse. Unmittelbar nach Kriegsende artikulierte die Literatur zögerliche Orientierungsversuche, ab Mitte der 1930er-Jahre setzten veränderte Machtverhältnisse Neudeutungen des Kriegsendes in Gang und nach dem Zweiten Weltkrieg multiplizierten sich die Bedeutungszuschreibungen des Jahres 1918 auch unter dem Umstand, dass sich die deutsche Literatur aus Rumänien durch die stetige Auswanderung der Literaten teilte und sich in unterschiedlichen soziopolitischen Zusammenhängen entfaltete.
Der Vortrag setzt sich zum Ziel, das Jahr 1918 und seine literarische Deutung eingebettet in relevante Kontexte zu überblicken und am Beispiel der Deutschen aus Rumänien Minderheitenexistenz in einem von Brüchen geprägten Jahrhundert zu präsentieren.

 

Daniela Strigl (Wien)

1918 – das Ende einer „Justamentposition gegen die Natur“ (Walther Rode)
Über den Mythos vom „habsburgischen Mythos“ in der österreichischen Literatur

In seiner zum literaturwissenschaftlichen Klassiker gewordenen Studie über den „habsburgischen Mythos“ (italienisch 1963, deutsch 1966) hat Claudio Magris das explizite und implizite Bezogensein der „modernen österreichischen Literatur“ auf die Idee des Vielvölkerstaates, den positiv bewerteten Bürokratismus und den landesüblichen Hedonismus zum Spezifikum erklärt. Der Vortrag interpretiert das inzwischen etablierte Sprechen über den habsburgischen Mythos seinerseits als mythisch: Wie jeder Mythos enthält es Elemente nicht nur von Wahrheit, sondern auch von Dichtung. Am Beispiel des streitbaren Wiener Anwalts und Schriftstellers Walther Rode und anderer Autoren, die das Ende der Donaumonarchie ohne nostalgisches Bedauern willkommen hießen, werden einige Facetten beleuchtet, die nicht zum Klischeebild der deutschsprachigen (post)k.u.k. Literatur gehören.

 

Alois Woldan (Wien)

Der Erste Weltkrieg in der polnischen Literatur

Der Erste Weltkrieg nimmt in der polnischen Literatur einen gewichtigen Platz ein, weil am Ende des Kriegs die Wiedererstehung Polens nach mehr als 120 Jahren der staatlichen Nichtexistenz steht. Das Bemühen um eine Wiedererrichtung des polnischen Staates ist Gegenstand einer reichen Publizistik, die von polnischen Organisationen in Wien und Berlin betrieben wurde. In der Lyrik sind die Polnischen Legionen, die im Rahmen der Armeen der Mittelmächte kämpften, Gegenstand der sog. „Poezja legionowa“ geworden, und aus den Reihen der Legionäre stammen auch berühmte Prosaschriftsteller der Zwischenkriegszeit, die mit ihrer Kriegsprosa die polnische Belletristik über den Krieg dominieren. Zur literarischen Gestaltung des Ersten Weltkriegs komm die in der Bildenden Kunst, welche in Zeichnung und Malerei dieselben Motive aufgreift, die wir auch in der Dichtung finden. Erst Jahre nach Kriegsende finden sich in der Polnischen Literatur auch antikriegs- und pazifistische Töne – wie etwa in Józef Wittlins berühmtem Roman „Sól ziemi“.In der Galizischen Strömung der polnischen Literatur der 1960-70er Jahre lässt sich schließlich eine Art Epilog auf die Ereignisse von 1914-191 sehen.

 

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